LIVING MUSEUM ZÜRICH/Wil

... Zürich, Switzerland


Overview

Ein Living Museum ist sowohl ein offenes Atelier als auch ein Kunstraum für Menschen mit einer psychischen Erscheinung als auch ein Museum für zeitgenössische Kunst – auch im Pensionsalter. Wir bauen ein eigenständiges Living Museum Zürich auf nach unseren Vorbildern in New York, Südkorea, Niederlande und Wil/SG. Das Living Museum Zürich soll ein eigenwilliger, gut vernetzter und wärmender Lebensraum werden. Ein Raum der Kreativität (Malen, Zeichnen, Gestalten etc.) soll entstehen, welcher den Bedürfnissen nach sozialer Interaktion, Zugehörigkeit, Austausch, Anregung, Geborgenheit, Sicherheit, Entspannung, Ruhe und Erholung entgegenkommen kann.

Im Juli 2022 konnten wir für ein Pilotprojekt zwei Container in Zwischennutzung auf der Hardgutbrache in Zürich-Altstetten mieten, welche als kreativer Platz von Betroffenen und Interessenten genutzt werden können. 


Mission

Das im Juli 2022 gestartete Pilotprojekt in einem Container Pavillon auf der Hardgutbrache in Zürich-Altstetten soll nach zweieinhalb Jahren in einen Regelbetrieb geführt werden.             

Das Living Museum, dass pro Tag bis zu 50 psychisch beeinträchtigte Menschen aufnehmen kann, dient als eine Art „Kunst-Asyl“, in welchem ‚Äč‚Äčauch soziale Beziehungen angeboten werden. Im Living Museum wird dem hohen schöpferischen Potential der Menschen Raum gegeben. Sie kommen ins Living Museum und werden durch die bunte Vielfalt der gestalteten Umgebung, die kreative Atmosphäre und die dort bereits arbeitenden Künstler*innen angeregt, selbst künstlerisch tätig zu werden. Vorteile wie Gemeinschaft, Respekt und Wertschätzung kommen zum Tragen. Autonomie und Begegnungen unter Gleichbetroffenen können Resilienz, Erholung sowie Bereitschaft Behandlungs- und Therapieeffekt steigern. gegen diese Form von sozialer Gemeinschaft Rehospitalisationen und soziale Isolation.

Der inklusive Gedanke des Living Museum wird mit Gastatelier-Kunstschaffenden und Museums-Gästen verstärkt.

Dem Living Museum als künstlerisches Konzept liegt eine Performance zugrunde, in der alles im Wandel und immerwährende Transformation ist. Beide alle Teilnehmer*innen darin, wie auch die Werke sich im Wachstum befinden. Individuelle Eigenheiten, die einen in der Gesellschaft zu Aussenseiter*innen machen, bieten im Living Museum einen Vorteil bei der Schaffung von Kunst.
Die Kunst von Menschen, die psychischen Extremerfahrungen gemacht haben, wird gefördert und auch in internationalen Ausstellungen gezeigt.


History

Ein internationales Projekt. Die Living Museum Philosophie gilt in Fachkreisen als vierte Revolution in der Geschichte der Psychiatrie; der Gründer, Dr. Janos Marton, New York, wurde mit dem international bedeutenden Dr. Guislain Award ausgezeichnet.

Der Verein Living Museum Zürich wurde im Jahr 2017 gegründet.

Unser Patronatskomitee: Professor Dr. med. Erich Seifritz, Klinikdirektor Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK), Dr. med. Christoph Platz, Oberarzt Ambulatorium Militärstrasse, PUK, sowie Professorin Katrin Luchsinger, Kunsthistorikerin, Dozentin der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und Sachverständige für Kunst von psychisch beeinträchtigten Menschen.

Wir sind Mitglied des im Jahr 2013 gegründeten Vereins Living Museum Society (www.living-museum.com). Verschiedene vom Living Museum New York und Wil inspirierte Kunstasyle sind zwischenzeitlich entstanden, zB das Living Museum Niederlande (www.thelivingmuseum.nl) und das Living Museum Südkorea.